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Zum Thema Energieberatung
Maßnahmen zur Energieeinsparung
Fassade
Die größte Energieeinsparung bei der energetischen Modernisierung eines älteren Wohngebäudes kann in der Regel durch eine nachträgliche Wärmedämmung der Außenwand erreicht werden. Eine gute Wärmedämmung senkt die Heizkosten, steigert den Wert einer Immobilie und schützt die Bausubstanz des Gebäudes.
Häufig kann eine erforderliche Fassadensanierung mit einer Verbesserung der Wärmedämmung der Außenwand kombiniert werden. Der zusätzliche Aufwand amortisiert sich schnell über gesparte Heizkosten.
Des Weiteren werden Bauschäden wie Durchfeuchtung oder Schimmel vermieden und durch das behaglichere Raumklima der Wohnkomfort gesteigert.
Dach und oberste Geschossdecke
Ähnlich wie bei einer Fassadendämmung macht sich auch eine Dämmung des Daches oder der obersten Geschossdecke energetisch bemerkbar.
Da der Dachraum früher oftmals als Vorratskammer und Stauraum diente, wurde auf Wärmedämmung verzichtet. In vielen Häusern gehen deshalb noch heute enorme Wärmemengen übers Dach verloren.
Kellerdecke
Ist der Keller nicht oder nur wenig beheizt, kann viel Wärme aus dem darüber liegenden Geschoss in den Keller entweichen. Hat der Keller eine ausreichende Höhe, so ist Verkleben von Mineralwolle- oder Hartschaumdämmplatten auf die Unterseite der Kellerdecke eine einfache und kostengünstige Maßnahme.
Bei geringen Kellerhöhen besteht auch die Möglichkeit den Fußboden im Erdgeschoss zu dämmen. Dieses ist jedoch in den meisten Fällen die aufwändigere Variante.
Fenster und Außentüren
Fenster und Außentüren bilden bei Altbauten häufig die größte Schwachstelle in der Gebäudehülle. Die Wärmedämmeigenschaften moderner Fenster- und Außentürelemente hat sich in den letzten Jahren deutlich verbessert. Kunststoffelemente mit Wärmeschutz-Isolierverglasung haben heutzutage meist einen Wärmedurchgangskoeffizient (U-Wert) von 1,4 (W/m²K) und kleiner. Alte Fensterkonstruktionen weisen gewöhnlich U-Werte von 2,5 (W/m²K) bis 5,0 (W/m²K) auf.
Heizungsanlage
Ein moderner Heizkessel verbraucht in etwa 40 Prozent weniger Brennstoff als ein alter Standard-Heizkessel. Des Weiteren entstehen, durch ungedämmte oder nur mäßig gedämmte Rohrleitungen, meist große Wärmeverluste beim Transport der Wärme durchs Gebäude. Ganz und gar unzeitgemäß ist das Heizen mit Strom. Denn bei der Herstellung von Strom wird wesentlich mehr fossiler Brennstoff verbraucht, als dies zur direkten Herstellung von Wärme nötig wäre. 
Dem heutigen Standard entsprechen Niedrigtemperaturkessel und insbesondere Brennwertkessel. Durch die Brennwerttechnik wird die in den Abgasen enthaltene Wärme zusätzlich genutzt. Dadurch verbrauchen Brennwertkessel rund zehn Prozent weniger Brennstoff als Niedrigtemperaturkessel.
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